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Thema: Schuld/Rechtsprechung in Zusammenhang mit Willensfreiheit
Frisch hier
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13.01.2014
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Als Thema für meinen Vortrag habe ich mir eigentlich folgendes überlegt:

Ich würde gerne über den Schuldbegriff in Zusammenhang mit verschiedenen (philosophischen) Positionen zur Willensfreiheit referieren. Natürlich ist dieses Thema ansich recht Umfangreich, ich denke aber, dass das machbar sein sollte (oder?).
Als Diskussionsthema könnte ich mir dann zB Folgen für die Rechtsprechung vorstellen, also von mir aus: was Folgt aus der Problematik, dass verschiedene Positionen grundsätzlich andere Forderungen stellen? Darf man die wissenschatflichen/philosophischen Erkenntnisse hier ignorieren? Muss man das vielleicht sogar wegen des Problems der Willensfreiheit an sich? (Oder: Wie legetimieren wir unsere Rechtsprechung wenn ihre Grundlage wissenschaftlich schwächelt und wann müssen wir das Sytsem anpassen?)

Ich stelle mir die Diskussion sehr Intressant vor, allerdings ist es ja keine direkte Streitfrage, die sich schön zuspitzen und in zwei Lager gliedern lässt (wäre das nicht optimal für den Vortrag?)

Außerdem befürchte ich, dass die Diskussion zu viel Vorwissen fordert, welches ich in 10 Minuten nicht bereitstellen kann, nachher endet die Diskussion darin, dass man sich an den vorgestellten Positionen festklammert..

Was würdet ihr allgemein dazu sagen? Ist das Thema überhaupt geeignet, und wenn ja zeitlich machbar? sollte ich mich beschränken zB: Position des absoluten Determinismus mit Folgen vorstellen und dann diskutieren? Wäre dankebar für ein paar kritische Worte;)

13.01.2014
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Re: Thema: Schuld/Rechtsprechung in Zusammenhang mit Willensfreiheit
Frisch hier
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13.01.2014
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Ok, anscheinend habe ich mich unklar ausgedrückt..
Ich wäre wirklich sehr dankbar für eure Meinung, ihr müsst keine Romane schreiben;)..

Was haltet ihr denn generell von dem Thema? Meint ihr man/ihr könnte(t) darüber ordentlich diskutieren oder ist das eventuell zu speziell wenn man sich damit nciht beschäftigt?

16.01.2014
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Re: Thema: Schuld/Rechtsprechung in Zusammenhang mit Willensfreiheit
Frisch hier
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17.01.2014
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Du hast das Problem eigentlich schon selber genannt. Das Thema ist zwar hochinteressant, aber im Grunde hättest du dann zwei Diskussionen. Nämlich, welche ist die richtige Position, und zweitens welche Konsequenzen ergeben sich daraus. Das lässt sich meiner Meinung nach nicht in 10 Minuten diskutieren, hatte dasselbe Thema vor kurzem im Seminar, da gab es einen halbstündigen Vortag und anschließend eine einstündige Diskussion.

WENN du einfach voraussetzen könntest, dass aufgrund von naturwissenschaftlichen Erkentnissen und so weiter Willensfreiheit nicht aufrechtzuerhalten ist, dann würde eine Diskussion wie "Ist der Schuldbegriff in der Rechtssprechung noch haltbar oder sinnvoll" sehr gut funktionieren.
Da du aber das obige nicht voraus setzen kannst, rate ich dir das Thema zu ändern.

Ich sollte hinzufügen, dass ich bisher noch nie auf einem Auswahlseminar war, wenn du also überzeugt von deinem Thema bist, dann mach es :)

Zu welchem Seminar fährst du denn?
Viele Grüße

17.01.2014
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Re: Thema: Schuld/Rechtsprechung in Zusammenhang mit Willensfreiheit
Frisch hier
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13.01.2014
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Erstmal vielen Dank für die Antwort.

Natürlich hast du Recht, dass das Thema zu Umfangreich ist um es volständig zu behandeln.

Deswegen habe ich mir überlegt, die Diskussion über die Gültigkeit der Thesen einfach wegzulassen und allgemeiner zu diskutieren.
Wenn ich im Vortrag erwähne, dass es eben Tendenzen in der Wissenschaft gibt, aber zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich noch nichts geklärt ist (Die Experimente von Roth/Singer sind zB klasse, doch ist die Deutung ja kaum eindeutiger als die Frage nach Willenfreiheit selbst) kann ich das vielleicht Außen vor lassen.
Eine erste Frage könnte dann zB lauten, ob und wenn ja welche Konsequenzen sich bereits heute, wo die Frage eben unklärbar ist, ergeben.

Man könnte dann dazu übergehen am Beispiel zu evranschaulichen, wie man selbst zur wichtigkeit von Philosophie und Wissenschaft in politischen Themen steht..

ist natürlich nicht genau das Thema, aber ich denke als Ausgangspunkt kann man das schon daran verdeutlichen.

Das Problem ist, dass ich das Referat schon fertig habe und auch kaum mehr Zeit für ein ganz neues Thema..

außerdem kann man in einer halben Stunde kein Thema endgültig Behandeln, oder?

17.01.2014
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Re: Thema: Schuld/Rechtsprechung in Zusammenhang mit Willensfreiheit
Frisch hier
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13.01.2014
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Grade ist mir da noch was eingefallen..

Ich hätte noch ein weiteres Thema, bei dem ich noch altes Material zur Verfügung habe und mich auch ziemlich gut mit auskenne..das könnte ich etwas aufpolieren, das wäre wahrscheinlich machbar in der Zeit..
Es geht da um Tierehtik, und zwar nicht in Richrung Massentierhaltung Ja/Nein..(wobei man da sicher gut diskutieren kann, aber ich sehe das irgendwie auf einem Kreativitätslevel mit Gentechnik oder Abtreibung..)
sondern eher in Richtung Great Ape Projekt/ Grundrechte für Menschenaffen..

Wie sähe es eurer Meinugn anch damit aus?..
Ist das Thema vielleicht nicht "gesellschaftlich" genug?

(Ein ganz neues Thema werde ich nciht mehr Anfangen, ich denke beides muss machbar sein..)

17.01.2014
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