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zum Thema : Geschenke f?r die vorschlagenden Profs ???

© 2003-2006 Patrick Bernau
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 Besucher :

2004-05-30 13:36
 Hallo!

Meint Ihr, es geh?rt zum guten Ton, den vorschlagenden Profs eine Kleinigkeit zu schenken oder ist das eher un?blich? Habt Ihr so etwas gemacht?

Wenn ja: Erst nachdem ein positives Ergebnis seitens der Studienstiftung da ist? Oder schon nach dem Vorschlag?

Und habt Ihr auch Ideen, was man so schenken k?nnte?

Danke im Voraus!

 Besucher :

2004-05-30 23:45
 also ich pers?nlich f?nde das komisch, k?me mir fast wie (nachtr?gliche) Bestechung vor.
Ich denke, wenn mich jemand vorgeschlagen hat, dann soll das nichts mit Sympathie oder dergleichen zu tun haben. Ich glaube, das h?tte mein Verh?ltnis zu den Profs nur verschlechtert. Aber das ist blo? meine pers?nliche Meinung.
Anna

 Jana :

2004-05-31 20:24
 Hallo,

nachdem ich die Zusage von der Studienstiftung erhalten hatte, war ich auch unsicher, ob ich meinem Prof was schenken sollte oder nicht.

Ich habe mich letztendlich dagegen entschieden, bin aber pers?nlich zu ihm gegangen und habe mich bedankt. Das ist das Mindeste, was man machen kann, finde ich.

Wenn Du das Gef?hl hast, dass es richitg ist, ihm eine Kleinigkeit zu schenken, finde ich das ok. Schlie?lich m?ssen die Profs einen nicht vorschlagen und ich finde es richtig, diesen Einsatz zu honorieren.

Eine Idee habe ich leider nicht ... im Zweifelsfall immer Blumen oder S??igkeiten, w?rde ich sagen. Es geht ja sowieso nur um die Geste ...

Viele Gr??e,

Jana

 Besucher :

2004-06-02 18:12
 Ist es nicht so, dass Professoren als Beamte gar keine Geschenke entgegennehmen d?rfen? Oder gibt es Ausnahmen?

 Jana :

2004-06-02 18:57
 Davon habe ich noch nie geh?rt - mag ja sein, dass Beamte theoretisch keine Geschenke annehmen d?rfen, aber ich glaube nicht, dass ein Prof Euch den Blumenstrau? wieder zur?ckgeben w?rde, nur weil das irgendwie verboten ist.

Habt Ihr nie in der Schule einem Lehrer als Klasse mal eine Kleinigkeit geschenkt? Also wir schon und da hat sich niemand geziert. W?re mal interessant die Meinung von einem Juristen zu h?ren, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Problem darstellen w?rde.

 Besucher :

2004-06-06 14:57
 Also ich finde, ein Geschenk muss schon sein. Allerdings ist wohl schwer einzusch?tzen, wie hoch der Betrag sein sollte. Was meint Ihr? ?ber oder unter 50 Euro?

 Besucher :

2004-06-06 20:40
 also ich find's ja echt ?bertrieben. -Dass man dankbar ist, kann man auch anders zeigen, und wird sich wohl sowieso jeder denken k?nnen!?

 Besucher :

2004-06-06 20:45
 Hallo,

also nichts f?r Ungut, aber wenn ich mal eben ?ber 50 Euro f?r 'nen Geschenk h?tte, dann h?tte ich wahrscheinlich gar nich erst versucht bei einer Stiftung aufgenommen zu werden.
Mal davon abgesehen finde ich es aber sowieso ?berfl?ssig etwas zu schenken - die meisten kennen ihre Profs ja sowieso nicht gut genug um etwas "Passendes" aussuchen zu k?nnen.
Mein Prof wird sich wohl mit einem "Danke" begn?gen m?ssen. So wie ich ihn einsch?tze ist f?r ihn aber sowieso das Gef?hl seine Studenten zu f?rdern und zu unterst?tzen ausschlaggebend.

 Jana :

2004-06-06 22:06
 Also ich bin ja nicht grunds?tzlich gegen ein Geschenk, aber 50 Euro finde ich TOTAL ?bertrieben. Ich dachte eher, an sowas zwischen 10-20 Euro. Wenn ?berhaupt ... nat?rlich kann und sollte man seinen Dank nicht nur materiell ausdr?cken. Das Geschenk sollte eigentlich nur als verst?rkende Geste eingesetzt und nicht so stark in den Mittelpunkt ger?ckt werden. Wie gesagt, ich habe mich auch nur pers?nlich verbal bedankt und es hat gereicht.

[ Ge?ndert von Jana an 07.06.2004 00:27 ]

 Jana :

2004-06-07 0:44
 Noch was anderes: wieso sollte man sich nicht bei der Studienstiftung bewerben, selbst wenn man 50 Euro locker hat? Ich verstehe nicht, warum der finanzielle Aspekt immer so im Vordergrund steht. Klar sollten irgendwelche Million?rskinder nicht versuchen, das finanzielle Stipendium zu beziehen, aber die Studienstiftung bietet doch viel mehr als das und davon kann doch jeder profitieren, egal wie wohlhabend die Eltern sind, oder?

 Besucher :

2004-06-12 20:04
 Hat jemand von Euch Ideen, was man so schenken k?nnte. Ich meine, Blumen oder Pralinen sind vollkommen kitschig und kommen sicher nicht gut.

 Jana :

2004-06-13 11:45
 Ich finde Blumen oder irgendwelche S??igkeiten angemessen, weil es eben ein Standard-Geschenk ist, das weder zu pers?nlich noch zu aufdringlich erscheint. Was gibt es sonst noch ... B?cher? Die hat der Prof bestimmt schon selbst! Und mit CDs oder ?hnlichem liegt man schnell falsch. Also ... wenn ich etwas schenken w?rde, dann etwas "Ungef?hrliches", wor?ber sich jeder freut und das jeder gebrauchen kann.

 Besucher :

2004-07-13 16:48
 Spitzentip von Dir, Jana!

 Jana :

2004-07-13 22:06
 Als Spitzentip w?rde ich das pers?nlich nicht unbedingt bezeichnen und ich verlange auch keinen Preis f?r Originalit?t, aber ich denke, es geht bei dem Geschenk einfach nur um eine Geste des Dankes, so dass der materielle Aspekt eh im Hintergrund steht. Wenn Du oder irgendjemand anders einen besseren Vorschlag hat, w?rde ich mich sehr daf?r interessieren ...

Mit vielen Gr??en

Jana

 Besucher :

2004-07-14 10:19
 Ich denke auch, dass es reicht, "Danke" zu sagen und vielleicht ne Schachtel Pralinen oder so mitzubringen. Was ich immer ganz sch?n finde, ist wirklich ne gro?e Packung Merci, das ist immer noch an den Anlass gebunden und wirkt nicht so, als sollte der Prof sich dein Gesicht direkt f?r die n?chste Pr?fung merken. Und man ist mit 5-8? dabei. Alles andere w?rde ich als total ?bertrieben finden. Au?erdem wird man ja aufgrund von Leistungen vorgeschlagen, und nicht aufgrund von Wohlwollen etc.

 Besucher :

2004-07-14 19:19
 Ja, genau, das w?re halt auch meine Bef?rchtung: Unterstellung von Bestechung/Sich-Einschleimen. Aber vielleicht bin ich da ?bertrieben.
Mache mir nun selber mehr und mehr Gedanken, ob mein dezentes Verhalten (nur ein "Danke" und weiterhin nettes L?cheln auf dem Flur) vielleicht gar als Undankbarkeit ankam.
Ich hielt es halt f?r "ehrlicher" und echter.
Aber wer wei?: Vielleicht war der eine oder andere tats?chlich ver?rgert...

Gru?
Anna

 Besucher :

2004-10-24 14:46
 es kommt wohl auch irgendwo auf das verh?ltnis zu deinem prof an...

ich bin z.b. in der gl?cklichen lage, mit meinem prof per du zu sein, und er hat nen guten rotwein von mir geschenkt bekommen, nachdem ich meine zusage bekommen hab...

da hatter sich gefreut.

au?erdem - bestechung, wenn man im *nachhinein* was schenkt?!

 Besucher :

2004-10-24 17:38
 hm, also Ihr bringt mich ja echt zum Gr?beln :-)

ich habe selber auch ein ausgesprochen gutes Verh?ltnis zu meinen (vorschlagenden) Profs.
Aber nicht im Traum h?tte ich daran gedacht, mich durch irgendein Geschenk zu bedanken.
Nun mache ich mir ernsthaft Sorgen, ob das vielleicht erwartet worden w?re. Das f?nde ich schade, denn ich fand eigentlich meine Art des Dankes (weiter sehr freundlich, nett und wertsch?tzend mit den Personen umzugehen und auch mal ein Tutorium mehr zu ?bernehmen, wenn es sein muss) viel "ehrlicher". Aber das w?re nichts Neues f?r mich, wenn ich mal wieder ineffizient in solchen Sachen sein sollte, aus lauter Angst zu "schleimen".

Tja, werde weiter dar?ber nachdenken und die Diskussion hierzu verfolgen.

Viele Gr??e
Anni

 Anni :

2006-09-20 20:20
 Hey,

ich hab auch lange überlegt, was ich meinem Prof schenken kann, weil er sich wirklich super viel Zeit für mich genommen und mich unterstützt hat, was ja durchaus nicht selbstverständlich ist.

Ich habe mich dann dafür entschieden, einen Gutschein für ein Restaurant zu holen und darüber hat er sich wirklich gefreut. Der Dame beim Prüfungsamt habe ich einen Blumenstrauß vorbei gebracht und sie war total überrascht und hat sich auch gefreut. Ich empfinde das nicht als übertrieben, sondern sehe das eher als Wertschätzung für die Arbeit, die sie leisten.

Und so waren alle glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende ;-)

 Pingu :

2006-09-22 17:35
 Hi,
also mein Prof hat auch ewig viel Gespräche mit mir geführt und zigmal bei der Stusti wegen irgendwas nachgefragt, ich fand dann ein Geschenk auch wirklich angebracht - weil ich wusste, dass er Kinder hat und mich nach einer Buchempfehlung für Sie gefragt hat, hat er ein Kinderbuch von mir bekommen - Er hat sich riesig darüber gefreut!
Das nur so als Anregung: ich denke, dass man auch mal schauen kann, ob man irgendwas "Halbprivates" von seinem Prof mitgeteilt bekommt, an dem man anknüpfen kann - und wenn nicht, sind Pralinen oder Wein (Vorsicht Analkoholiker!) oder irgendein Standardgeschenk ja auch nicht falsch - überlegt einfach, ob ihr euch als Prof über eine Anerkennung für eure Arbeit freuen würdet (wahrscheinlich schon)! Ich denke mal, genauso kann man es mit dem Preis machen: Würdet ihr euch nicht wundern oder es für Schleimerei halten, wenn ihr ein sichtlich sauteures Geschenk von einem eurer Studenten erhalten würdet??

Daher meine Meinung: Sich mal den Prof anschauen und abwägen, aber nicht zu viel Stress machen! :-)

Grüße

 Kattinka :

2008-11-16 12:44
 Theoretisch darf der Prof tatsächlich keine Geschenke annehmen - und das nicht nur, weil er Beamter ist, sondern allgemein, weil er vom Land eingestellt wurde und da muss man (selbst ich nur als studentische Hilfskraft) grundsätzlich mit dem Dienstvertrag unterschreiben, dass man keine Geschenke von 'Abhängigen' annimmt... zumindest bei uns in NRW. Dass manche es dann trotzdem tun, hat sicher auch etwas mit Höflichkeit zu tun - ich würde ein kleines Geschenk auch nicht ablehnen, um die betreffende Person nicht vor den Kopf zu stoßen, aber irgendwie wird man damit in eine blöde Situation gebracht. Ein nettes Dankeschön und ggf. etwas Süßes finde ich absolut an der Obergrenze.

© 2003-2006 Patrick Bernau
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