ja, Privates darf im Lebenslauf stehen, aber es sollte Sinn machen.
Der Lebenslauf beantwortet die Frage "Wer bist Du?", er erklärt, was dich geprägt hat, was dich heute auszeichnet und welche Erfahrungen dich bewegt haben.
Private Erlebnisse haben daher durchaus ihren Platz (Bei mir ist z.B. viel Mist in der Familie passiert, was mir erst den Ansporn gegeben hat, "anders" zu werden), aber es muss begründet im Gesamtkontext stehen und logisch sein.
Der Lebenslauf für die StuSti soll vor allem das darstellen, was dich bisher in deinem Leben geprägt hat und Bedeutung für dich hat.
Du kannst den Beruf der Eltern weglassen - das spielt nicht wirklich eine Rolle. Und die Trennung deiner Eltern ... wenn du sagst, es hatte kaum Auswirkungen auf dich und sei dir zu privat, dann lass es weg!
-- Ich bin kein Mitarbeiter der Studienstiftung. Ich vertrete hier nur meine eigene Ansicht, nicht die Meinung der Studienstiftung.
Hallo, ich habe schon ein paar Lebensläufe gesehen und es hat mich am Anfang etwas gewunder, das der Beruf der Eltern (und das mit als erstes) angegeben wird. Sollte man das wirklich machen? Oder macht das eher jeder weil jeder es macht? Bei normalen tabellarischen Lebensläufen gibt man den Beruf der Eltern ja eigentlich schon lange nicht mehr an.
Genauso ist es mit der Scheidung oder Trennung der Eltern. Meine Eltern haben sich erst vor kurzem getrennt, also hatte das kaum Auswirkungen auf meinen bisherigen Werdegang (und die vielen Streitereien anzugeben, ist mir doch zu persönlich).
Wie seht ihr das? Sollten solche Details in den Lebenslauf?